Grenzlinien

Yael Paris

Serie

Themen

  • Landschaft und Ökologie


Tags

  • Annahmen 2016
  • Aufnahmen ab 2010
  • Farbe
  • Freie Arbeit


Statement

Seitdem wir in einem Raum leben, in dem Personen- und Warenfreizügigkeit herrschen, sind die Landesgrenzen für uns weniger wahrnehmbar, obwohl es sie noch gibt. Früher boten sie Anlass zum Kräftemessen, dienten der Bekräftigung der Souveränität, nunmehr sind sie unsichtbar geworden. Das Projekt möchte den Einfluss der immateriellen Grenzen auf die Landschaft hinterfragen. Mein Weg läuft entlang der Ost-West-Achse des Dreiländerecks, auf der Suche nach Besonderheiten auf den imaginären Linien zwischen den Staaten. Die durchwanderte Region – vom Burmerange-Tal über das Stromberg-Plateau, dann die Hügel an der Mosel entlang bis zu den fruchtbaren Tälern – ist ein friedlicher Ort, ganz der Landwirtschaft gewidmet. Einige materielle Indizien, wie die alten Grenzsteine, die auf beiden Seiten der aktuellen Grenze stehen, und die Friedenskapelle, die in Gedenken an die für Deutschland, Frankreich und Luxemburg gefallenen Soldaten errichtet wurde, erinnern uns an die bewegte Vergangenheit.


 

Entstehungszeitraum der Serie: 05/2014


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