aRound Belgium

Chantal Vey

Serie

Themen

  • Architektur und Urbanistik
  • Landschaft und Ökologie


Tags

  • Annahmen 2016
  • Farbe


Statement

„Das Wandern ist der rote Faden von Chantal Veys Arbeit. Für „aux bords/op de grenzen ...“ setzt sie sich zum Ziel, dem Verlauf der Grenze Belgiens zu folgen, das sind 1.386 Kilometer, die von Frankreich, Luxemburg, Deutschland und den Niederlanden gesäumt werden. Am Steuer ihres Autos, das zu diesem Anlass in eine mobile Wohnstäte umgewandelt wurde, folgt sie fast zwei Monate lang genau der Strecke der Grenzzone. Sie geht auf die Menschen zu, sammelt deren Geschichten, setzt sich mit deren bevorzugten Sichtweisen auseinander, ist für die unbedeutenden Details empfänglich, die ihr über den Weg laufen. (...) Die fotografische Geschichte wird quasi zur Performance. Diese Art und Weise, die künstlerische Arbeit durch das Vorbeischlendern aufzugreifen, knüpft an das surrealistische und dadaistische Schlendern, das situationistische Abschweifen an – das sind alles experimentelle „Techniken“, die zu einer anderen Sichtweise führen. (...) Zwischen Nicht-Orten und lokalen Besonderheiten arbeitet Chantal Vey an der Grenze einer globalisierten Welt. Sie stellt die Frage einer nationalen Identität und enthüllt der Welt über deren Aktualität hinaus ihre Anwesenheit durch eine poetische Kartografie.“ Michèle Walerich, 2011.


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